Kinosaal
Unser Kinosaal bietet den passenden Rahmen für Vorträge, Präsentationen und Filmvorführungen - ausgestattet mit Bild- und Tontechnik sowie einer Bühne.
Trauungen
Geben Sie sich das Ja-Wort in einer besonderen Atmosphäre. Im Anschluss können Sie Ihre Feier direkt bei uns fortsetzen.
Kino-Highlight auf Ihrer Feier
Sie feiern Geburtstag oder Hochzeit bei uns? Dann überraschen Sie doch Ihre Gäste mit einer kleinen Diashow oder Künstlereinlage in unserem Kino.




Museum
Ein besonderes Highlight ist unser Museum zur Geschichte der Schallaufzeichnung - von der Spieldose zum MP3 - Player.
Grammy - wie eine Leidenschaft entstand
"Ende 1976 gründete ich mein kleines Unternehmen Peters Disco. Nebenbei arbeitete ich noch bei Valvo/Philips – was mir beim Basteln meiner ersten Anlage sehr half. Gehäuse, Plattenspieler, Verstärker, Lautsprecher: vieles war selbst gebaut. Was noch fehlte, waren gute Schallplatten.
Die suchte ich auf Flohmärkten und über Anzeigen. Dabei passierte es: Mir wurden nicht nur Singles angeboten, sondern auch Schellackplatten – inklusive eines Abspielgeräts.
Mein erstes Grammophon.
Ein Adler-Standgerät mit herzförmigem Trichter.
Ich war sofort fasziniert – und infiziert.
Was als Zufall begann, wurde zur Leidenschaft.
Ich kaufte weitere Geräte, unter anderem ein Trichtergrammophon in London – den riesigen Trichter hatte ich im Flugzeug zwischen den Knien, sehr zur Freude meiner Mitreisenden. Es folgten Reisen durch England, Irland und Schottland, Auktionen und viele kuriose Funde.
Zu den Grammophonen kamen Phonographen, Spieldosen, eine Drehorgel, später ein mechanisches Klavier. Auch Nadeldosen, alte Postkarten, Werbung und optisches Spielzeug fanden ihren Weg in meine Sammlung.
Mein Schwerpunkt blieb aber immer:
Grammophone und Phonographen.
Parallel wuchs meine Firma.
Große Veranstaltungen, DJs, Technik, Künstler, Kinderprogramme, Kaspertheater – dazu Familie, Haus und drei Töchter.
Die Sammlung bekam ihren eigenen Raum.
Dann kam 1996 der Bruch:
Scheidung.
Hausverkauf.
Alles in Kisten.
2000 der Neuanfang in Bönningstedt.
Ein neues Haus – mit einer Idee:
Ein Veranstaltungshaus mit integriertem Museum.
Der Bau zog sich, das Bauamt hatte seine eigene Vorstellung von Zeit. Doch nach einigen Jahren waren die Veranstaltungsräume weitgehend fertig. Später entstand im Keller das kleine Museum: mit Vitrinen, einem kleinen Kino, alten Theatersesseln und ausgewählten Vorführgeräten.
Eine Sammlung ist nie fertig.
Und genau das ist das Schöne.
Auch wenn – ehrlich gesagt – noch einiges in Kisten schlummert und ich manchmal selbst nicht mehr genau weiß, was wohin gehört.
Einige Stücke warten bis heute auf ihre Wiederbelebung.
Gesammelt habe ich immer aus dem Bauch heraus.
Was mich faszinierte.
Was kurios war.
Was Geschichte erzählt.
Am Ende ging es nie nur um Geräte.
Sondern darum, die Entwicklung dieser wunderbaren, mechanischen Welt lebendig zu machen."
Peter Müller








